Einlagensicherheit beim Tagesgeld

Eine beliebte Form der Geldanlage ist das sogenannte Tagesgeld, das im Gegensatz zu Sparbuch oder Girokonto höhere Zinsen verbucht, aber trotzdem jederzeit verfügbar ist. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Konto können zwar keine Buchungen vorgenommen werden, dafür fallen aber auch keine Gebühren für den Bankkunden an. Durch eine festgesetzte Einlagensicherung, die fast alle Banken gewähren, zählt diese Veranlagungsform zu den sichersten.

Bei der Einlagensicherheit von Tagesgeld unterscheidet man zwei Formen, zum Einen gibt es eine gesetzliche Sicherheit, die von ursprünglich 20.000 Euro per 01.07.2009 auf 50.000 Euro erhöht wurde, zum anderen gibt es eine freiwillige, die die Banken gewähren. Dazu existiert in Deutschland der "Einlagensicherungsfond der privaten Banken", dessen angeschlossene Institute ihren Kunden bis zu 30 % des haftenden Eigenkapitals absichern. Hier ist auch Tagesgeld umfasst, sodass Kunden inländischer Geldinstitute eine sichere Veranlagungsmöglichkeit haben. Ein weiterer Fond, der sogar Einlagensicherheit in unbegrenzter Höhe gewährt, ist der VÖB Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes öffentlicher Banken. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass Geldeinlagen bei inländischen Banken sicher sind. Neben dem Kapital der Einlage sind auch erzielte Zinsbeträge, die im Laufe der Zeit entstanden sind, gesichert.

Anders sieht es bei ausländischen Banken aus, für die andere Bestimmungen gelten. Hier ist der Hauptsitz des Institutes ausschlaggebend, auch wenn das Tagesgeldkonto eine inländische Bankverbindung aufweist. Meist wird im Ausland nur eine Einlagensicherung zwischen 20.000 und 100.000 Euro gewährt. Anleger sollten in diesem Fall darauf achten, nur den Betrag als Anlage zu fixieren, der auch abgesichert ist. Soll ein höherer Betrag investiert werden, kann einfach ein zweites Tagesgeldkonto eröffnet werden.